
Seit 1990
Geschichte
Vom bürgerschaftlichen Einsatz für das Kino bis zum heutigen Programmkino in der Klosterscheuer.
1990
Die Murrhardter Zeitung startet die „Aktion Kino“, um das Kino zu erhalten. Kulturinteressierte gründen am 4. Mai 1990 den Verein „Kommunales Kino“.
1992
Murrhardt hat wieder ein Kino. Am 29. Oktober 1992 nehmen die Murr-Lichtspiele unter der Regie des Vereins ihren Betrieb wieder auf — Günther Schock spult den allerersten Film auf, den Western „Erbarmungslos“.
1993
Das Kinogebäude soll für ein Parkhaus am Obermühlenweg abgerissen werden. Die Initiative „Pro Kino“ sammelt im November 1993 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Kinos.
1994
Am 18. Dezember 1994 spricht sich beim Bürgerentscheid die Mehrheit der Murrhardter*innen für den Bestand des Kinogebäudes aus.
1997
Die Fördermitgliedschaft für alle, die den Verein ideell und finanziell unterstützen wollen, wird eingeführt. Bis heute freuen wir uns über neue Fördermitglieder.
2002
Das Kinogebäude wird abgebrochen. Als Zwischenlösung zieht das Kino in Fabrikräume auf dem Soehnle-Areal — in Eigenregie machen die Mitglieder daraus ein kleines Filmtheater mit Industriecharme.
2011
Das ehemalige Feuerwehr-Gerätehaus wird zur städtischen Veranstaltungsstätte umgebaut — dem endgültigen Standort des Kinos. Ende Februar 2011 wird er eingeweiht, ehrenamtlich mit aufgebaut von vielen Mitgliedern.
2013
Bis 2013 laufen die Filme von der Rolle. Mit der Umstellung auf digitale Projektion im Herbst 2013 können Filme im DCP-Format gezeigt werden.
2019
Dank einer Förderung wird das Soundsystem von Stereo auf 7.1 Dolby Surround umgestellt.
2020
Ein neues Kassensystem ermöglicht Online-Reservierungen. Und im Corona-Jahr organisieren die Murrlichtspiele mit Vielfalt tut gut e.V. das erste Murrhardter Sommernachtskino.